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CARL
BLECHEN Gesellschaft e.V.
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"Blechen ist
ein so eigentümlicher, von Poesie durchdrungener
Künstler, wie wir ihm wenig andere zur Seite zu
stellen wissen, und wir hegen die festeste Überzeugung,
dass eine spätere Zeit noch mehr als die jetzige
das Außerordentliche in seinen Leistungen würdigen
wird."
Heinrich Kletke 1838
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Carl Blechen (1798-1840), gebürtiger
Cottbuser, zählt zu den bedeutendsten Malern des 19.
Jahrhunderts. In seiner nur knapp fünfzehn Jahre umfassenden
künstlerischen Tätigkeit schuf er ein vielzähliges
und vielfältiges Werk, das sich von Anfang an im
Spannungsfeld zwischen Romantik und Realismus entwickelte. Nach
seinem frühen und tragischen Tod geriet seine Kunst, die
konträr dem damaligen Zeitgeschmack war und durch keinen
bedeutenden Schüler weiterentwickelt wurde, in
Vergessenheit. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in der
Blütezeit des deutschen Impressionismus, entdeckte man
Blechens Malerei wieder. Seine Geburtsstadt begann 1913 mit dem
Aufbau einer Sammlung seiner Werke. Nach einer wechselvollen
Geschichte, ist heute Schloß Branitz, der Alterssitz von
Hermann Fürst von Pückler-Muskau, die Heimstätte
für die Cottbuser Blechen-Sammlung. Somit entstand eine wohl
einmalige Symbiose in der deutschen Museumslandschaft zwischen
Landschaftsgestaltung und Landschaftsmalerei.
Unsere
Gesellschaft, 1998 gegründet, möchte durch aktive
Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung kunsthistorischer
Forschungen und des Dialoges die Sammlung fördernd
unterstützen und in ihrer Bedeutung einem breitem Publikum
weiter erschließen. Weitere Ziele sind die Einwerbungen von
Fördermitteln und Sponsorengeldern für den Erwerb von
Kunstwerken für die Mitfinanzierung von Ausstellungen,
Vorträgen, Tagungen und Publikationen und die Organisation
von Kunstreisen und Museumsbesuchen.
Wir laden Sie
herzlich dazu ein, denn wir sind auf die ideelle und finanzielle
Unterstützung vieler Freunde der Kunst Carl Blechens
angewiesen.
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Carl Blechen Selbstbildnis, 1825 Öl
auf Leinwand auf Pappe 26 x 20 cm Berlin, Staatliche Museen
Preußischer Kulturbesitz, Nationalgalerie Fotonachweis:
bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders
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