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Die CARL BLECHEN Gesellschaft lädt ein zum


Franz Krüger: Louis Friedrich Sachse, um 1835,
Kreide und Deckweiß auf braun getöntem Papier, 31 x 25 cm
© Museum Georg Schäfer,
Schweinfurt


44. SALONABEND

Donnerstag, 29. September 2011, 18.30 Uhr, im Vortragsraum, Gutsökonomie Park Branitz

Thema des Abends:

Seelenwägung der Künste. Carl Blechen und Louis Sachse

Vortrag von:
Anna Ahrens, Berlin


Nachdem Carl Blechen Ende des Jahres 1829 von seiner einjährigen Italienreise nach Berlin zurückgekehrt war, reagierte die ortansässige Kunstöffentlichkeit auf dessen künstlerische Neuausrichtung weitgehend mit Unverständnis. Zu dem kleinen Kreis verständiger Förderer und Freunde zählte der gleichaltrige Louis Sachse, der nach einer Studienzeit in Paris erst im Vorjahr ein lithographisches Institut mit angeschlossener Kunsthandlung in der preußischen Hauptstadt eröffnet hatte. Sachse, der heute als der Begründer des Handels mit internationaler Gegenwartskunst in Berlin angesehen werden darf, nahm Blechen 1835 mit auf eine Reise nach Paris, wo die Freunde gemeinsam die bedeutendsten Künstlerateliers und Galerien der Seinemetropole besuchten. 1837 gelang es Sachse mit der ersten Einzelausstellung der vorwiegend italienischen Werke Blechens in den Räumen seines Kunstsalons in der Jägerstraße einen Meinungswandel in der Berliner Kunst-öffentlichkeit einzuläuten.

Der Eintritt beträgt 4 EURO. Für Mitglieder der Gesellschaft 2 EURO. Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Stiftung FPM.

CARL BLECHEN Gesellschaft e.V.
Vorsitzende: Beate Schneider M.A. stellv. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Fritz Bockmühl

c/o Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz Robinienweg 5 03042 Cottbus
Telefon 0355 / 7515227 www.carl-blechen-gesellschaft.de