CARL
BLECHEN-SYMPOSIUM
Die neue Wirklichkeit der Bilder. Carl Blechen
im Spannungsfeld der Forschung.
Freitag,
21. September 2007, 14.00-18.00 Uhr
Samstag, 22. September 2007,
9.00-15.00 Uhr
Vor dem Hintergrund der Carl Blechen Sammlung
im Schloß Branitz bietet das von der CARL BLECHEN Gesellschaft,
dem Kunsthistorischen Seminar der Friedrich-Schiller-Universität
Jena und der Stiftung Fürst-Pückler-Museum veranstaltete
zweitägige Symposium im Besucherzentrum, Gutsökonomie im
Park Branitz ein Forum zur offenen Diskussion eines Werkes, dessen
komplexe Qualität unterschiedliche Fragestellung herausfordert.
Führende Vertreter der Blechen-Forschung werden aktuelle
Forschungsansätze und neue Erkenntnisse
vorstellen.
PROGRAMM
Freitag,
den 21. September 2007
14.00
Uhr
Eröffnung des Symposiums
Begrüßung
Frank
Szymanski
Oberbürgermeister
der Stadt Cottbus
Matthias Zickora
amt. Direktor der
Stiftung Fürst-Pückler-Museum,
Park und Schloß
Branitz
14:30
Uhr – 16:00 Uhr
Beate
Schneider, Cottbus
“... denn
ein Garten im grossen Style ist eben nur eine Bildergallerie, und
Bilder verlangen ihren Rahmen.“ Carl
Blechen und Hermann Fürst von Pückler-Muskau
Bernhard
Maaz, Berlin
Carl Blechens "Blick auf Dächer und Gärten"
16:00
Uhr – 16:30 Uhr Kaffeepause
16:30
Uhr – 18:00 Uhr
Birgit
Verwiebe, Berlin
Schinkels Dioramen und Bühnenbilder und ihr
Einfluss auf Blechens künstlerisches Werk
Annik Pietsch,
Berlin
Sehen und Imagination - Carl Blechens Naturgemälde,
die neuen Bildmedien und die physiologische Optik um 1800
18:00
Uhr – 19:00 Pause
19:00
Uhr im Musikzimmer, Schloß Branitz
Helmut
Börsch-Supan, Berlin
CARL BLECHEN – Festvortrag
Samstag,
den 22. September 2007
9.00
Uhr – 10:30 Uhr
Gerd
Bartoschek, Potsdam
Geschichte der Blechen-Bilder der königlichen
Familie
Iris Berndt, Dresden
Carl Blechen und der Berliner
Kalender 1831
10:30 Uhr – 11:00 Uhr Kaffeepause
11:00
Uhr –12:30 Uhr
Uta
Simmons, Berlin
Die Palmenhausbilder Carl Blechens (1832-1834) und
die ästhetisch- wissenschaftliche Naturwahrnehmung Alexander von
Humboldts
Reinhard Zimmermann, Trier
Gärtnerische
Bilder – gemalte Bilder
Carl Blechen und Caspar David
Friedrich
12:30
Uhr – 13:30 Pause
13:30
Uhr – 15:00 Uhr
Kilian
Heck, Berlin
“Sie wissen nicht, von wie viel bösen
Augen, das Bild angesehen werden wird.“
Unbekannte Dokumente
von und über Carl Blechen
Reinhard
Wegner, Jena
Die dunkle Seite des Lichts. Carl Blechens "schwarze"
Bilder
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REFERENTEN
Gerd
Bartoschek, Potsdam
Seit
Abschluss des Kunstgeschichtsstudiums in Greifswald in der ehem.
Preußischen Schlösserverwaltung tätig – bei den
Staatlichen Schlössern und Gärten Potsdam Sanssouci als
wiss. Mitarbeiter für die gesamte Gemäldesammlung, bei der
1995 gegründeten Stiftung Preußische Schlösser und
Gärten Berlin-Brandenburg als Kustos für niederländische
und deutsche Malerei.
Dr.
Iris Berndt, Dresden
Studium
der Kunstgeschichte, Geschichte und lat. Philologie des Mittelalters,
promovierte 2002 zum Thema „Die druckgraphische Vedute in der
Provinz Brandenburg“, tätig als Referentin beim
Museumsverband des Landes Brandenburg e.V.
Prof.
Dr. Helmut Börsch-Supan, Berlin
Studium
der Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie in Köln,
Hamburg, Freiburg und Berlin. Von 1961-1995 stellv. Direktor der
Staatlichen Schlösser und Gärten in Berlin. Er
ist Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin und Nestor
der Blechen-Forschung
Dr.
Kilian
Heck, Berlin
Studium
der Kunstgeschichte und Geschichte in Frankfurt am Main und Marburg,
1997-1999 Postdoktorand am Max-Planck-Institut für
Wissenschaftsgeschichte in Berlin, seit 1999 wiss. Assistent am
Kunsthistorischen Institut Heidelberg.
Dr.
Bernhard Maaz, Berlin
Studium
der Kunstgeschichte und Archäologie, Wissenschaftlicher
Mitarbeiter der Nationalgalerie seit 1986, seit 2001 Schriftleiter
des Jahrbuchs der Berliner Museen und Leiter der Alten
Nationalgalerie
Annik
Pietsch M.A., Berlin
Studium
der Biochemie und Kunstgeschichte, 1992-1999 Laborleiterin des
Westfälischen Museumsamtes für die naturwissenschaftliche
Untersuchung von Kunst- und Kulturgut und 1999-2007 wiss.
Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte
in Berlin. Außerdem ist sie seit 1995 als Dozentin
verschiedener Fachhochschulen der Restaurierung und Konservierung
tätig.
Beate
Schneider M.A., Cottbus
Studium
der Museologie und Kunstgeschichte in Leipzig, 1998-2006
Masterstudium in Cottbus, seit 1988 wiss. Mitarbeiterin im
Bezirksmuseum Cottbus, Schloß Branitz, ab 1995 bei der
neugegründeten Stiftung Fürst-Pückler-Museum, Park und
Schloß Branitz als Museumsinspektorin tätig.
Mitbegründerin und Vorsitzende der CARL BLECHEN Gesellschaft.
Uta
Simmons M.A., Berlin
Studium
der Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere Geschichte in Berlin,
1996 Zusatzausbildung zur Wiss. Dokumentarin, 1997-2001 wiss.
Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten, 2001-2006 tätig
als Projektleiterin für die Schweizer Firma Zetcom, seit 2006
Leiterin der neu gegründeten Abteilung Medienarchiv bei der
Akademie der Künste Berlin
Dr.
Birgit Verwiebe, Berlin
Studium
der Kunstgeschichte in Berlin. Seit 1988 wiss. Mitarbeiterin an der
Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, Kuratorin für
Gemälde der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Alten
Nationalgalerie Berlin.
Prof.
Dr. Reinhard
Wegner, Jena
Studium
der Kunstgeschichte und Germanistik in Heidelberg, 1983-1988 wiss.
Mitarbeiter am Fachgebiet Kunstgeschichte der TH Darmstadt, 1995-1999
Hochschuldozent am Institut für Kunstgeschichte der Universität
Stuttgart, seit 2000 Professur für Neuere Kunstgeschichte in
Jena, seit 2007 im Vorstand des Sonderforschungsbereichs "Ereignis
Weimar-Jena. Kultur um 1800“.
Dr.
Reinhard Zimmermann, Trier
Studium
der Kunstgeschichte, Philosophie, Vor- und Frühgeschichte in
Marburg und Heidelberg, 1986-1991 wiss. Angestellter in Tübingen,
1994-1995 Gastprofessur in Halle, 1995-1996 wissenschaftlicher
Mitarbeiter in Trier, seit 1996 Hochschuldozent in Trier.